Dorn FAQ 

Die Dorn Methode - FAQs

Ein Ja zu Selbstverantwortung und ein Nein zu Rückenproblemen

Eine ganzheitliche, sanfte, sichere und Nicht manipulative Anwendung und Echte Selbsthilfe-Methode möglichen Fehlstellungen und Funktionsstörungen in der Wirbelsäule, den Gelenken und allen anderen Strukturen zu helfen Ihre natürliche Ordnung zu erlangen.

Beachte: Dorn Therapie ist NICHT gleich Dorn Methode! » siehe DORN Methode vs Therapie


Eine kurze Zusammenfassung der Geschichte von DORN:
  • Dieter Dorn aus Lautrach im Allgäu entwickelte seine (Selbsthilfe) Methode Ende der 70'er Jahre weitgehend autodidaktisch nachdem er aufgrund eines Hexenschusses vom Schloss-Bauer Josef Müller in Lautrach mit wenigen Handgriffen Linderung erlebte.
  • Als medizinischer Laie erarbeitete Dieter Dorn sich die Methode intuitiv durch Selbsterfahrung und Anwendung an Mitmenschen aus seinem Umfeld um diesen zu Helfen und zu zeigen wie Sie sich selber helfen können.
  • Sein erfahrenes Wissen teilte er frei und ohne finanzielle Interessen mit allen die zu Ihm kamen.
  • Selbsthilfe-Übungen und Anregungen zu gesunder Lebensweise wurden von Dieter Dorn jedem eigenverantwortlich mitgegeben.
  • Die Bekanntschaft mit dem Orthopäden Dr. Thomas Hansen Mitte der 80'er Jahre führte zur Weitergabe der Methode in Erfahrungs-Seminaren die sowohl von Laien als auch von Fachleuten mit medizinisch/therapeutischem Hintergrund besucht wurden.
  • Ende der 80'er Jahre erhielt die Methode Ihren Namen nach Anregung durch den Heilpraktiker Helmuth Koch.
  • Eine Weiterverbreitung erfolgte schnell durch den DORN Kongress, Veröffentlichungen in den Medien (u.a. Fernsehen mit Pfarrer Jürgen Fliege), Printmedien (zahlreiche Bücher) und dem Internet.
  • Verbreitung auch international durch Dieter Dorn's Schüler und anderer Ausbilder auf allen Kontinenten.
  • Erste internationale Informations-Plattformen im Internet ab 2004 und weitere englische Publikationen (2005) u.a. durch Thomas Zudrell (jetzt Fachgruppenleiter DORN International der DORN Bewegung (www.dorn-bewegung.com) und weltweite Verbreitung durch Seminare in vielen verschiedenen Ländern (» Internationale DORN Anwender / Ausbilder Liste)

Fragen und Antworten (FAQs):

Die Hauptanwendungsgebiete sind: Muskuloskelettale Erkrankungen (u.a. Rückenschmerzen, Ischias, Skoliose, Gelenkschmerzen, Muskelverspannungen, Migräne etc.)

Jede Erkrankung, auch bis in den psychischen Bereich hinein, kann positiv beeinflusst werden, sofern eine Erkrankung nicht bereits zu irreversiblen Schäden an Organen geführt hat. " Obwohl diese Aussage eine unbewiesene Behauptung ist, lesen Sie, warum diese Theorie möglich sein könnte:

Warum ist das so? Das Gehirn ist über das Nervensystem mit allen anderen Körperbereichen verbunden und steuert und reguliert so jede einzelne Funktion. Alle muskulären Verspannungen, die durch strukturelle Ungleichgewichte hervorgerufen oder beeinflusst werden, können über die individuellen Grenzen hinaus Druck auf die Nerven ausüben und sich somit negativ auf alle entsprechenden Bereiche auswirken. Dies betrifft die Nerven (elektrische Impulse) vom und zum Gehirn und kann je nach individueller Situation bereits wahrnehmbare Symptome haben, aber auch kritisch, aber noch im erträglichen Rahmen sein und daher (noch) nicht bemerkt oder ignoriert werden.

Obwohl dies eine bekannte und zunehmend akzeptierte Theorie in der therapeutischen Gemeinschaft ist, gibt es nicht genügend Studien, die dies bestätigen. Die vielen positiven Erfahrungen, die mit DORN gemacht wurden, werden hoffentlich mehr Mediziner dazu ermutigen, DORN anzuwenden, um selbst herauszufinden, ob es funktioniert oder nicht, und dies könnte dann zu mehr unabhängigen Studien führen, die definitiv notwendig sind.

Wenn man DORN nur nach den Anforderungen der Schulmedizin und den sogenannten evidenzbasierten Studien bewertet, dann NICHT!

Dennoch: DORN ist eine neue Herangehensweise und eine spezielle Form der manuellen Anwendung und Selbsthilfemethode, die in der Schulmedizin bisher im Grunde unbekannt ist, mit meist anekdotischen und erfahrungsbasierten Beweisen. Dieser Mangel an so genannten evidenzbasierten Beweisen ist der Grund, warum die Schulmedizin DORN oft ablehnt, ohne die Methode jemals studiert oder eine praktische manuelle Sitzung erlebt zu haben.

1. Bei DORN geht es z.B. um den Ausgleich einer Beinlängendifferenz als Folge einer Kombination aus einem Ungleichgewicht des Hüftgelenks und/oder einem Ungleichgewicht der Gelenke von Becken-Sakrum (Kreuz-Darmbein-Gelenk) und evtl. Knie- und Fußgelenken. Es wird angenommen, dass diese Beinlängendifferenz einen größeren Einfluss auf die menschlichen Strukturen hat, als die klassische (Schul-)Medizin annimmt.

2. Das osteopathische Wissen, dass es eine Verbindung jedes Wirbels und seines entsprechenden Wirbelsäulensegments zu bestimmten inneren Organen gibt.
Das bedeutet, dass bei Schäden an diesen Strukturen Störungen der organischen Funktionen die Folge sind, die wiederum die Basis für die Entstehung von Krankheiten sind.

3. Die Erkenntnisse der chinesischen Medizin, insbesondere der Akupunktur und Meridianlehre, dass die organischen Funktionen, auch untereinander, über das vegetative Nervensystem angeregt und nivelliert werden

4. Die naturwissenschaftlichen Kenntnisse der Anatomie, Physiologie, Physik, Chemie und anderer Gebiete.

Sitzen mit gekreuzten Beinen, wobei eine Seite bevorzugt wird, unnatürliche Sitzpositionen und Dehnungsübungen, die über die individuellen persönlichen Grenzen hinausgehen, können ein (in der Regel nur vorübergehendes) Ungleichgewicht des Hüftgelenks und des Iliosakralgelenks sowie eine sofortige unausgewogene Anspannung der Muskeln um die Hüfte herum, die die Beckenschaufel dann verdrehen, verursachen und zusätzlich zu diesem Kreuzbein-Ungleichgewicht beitragen. All dies zusammen kann zu einem Beinlängenunterschied führen. (Bei der Überprüfung wird im Grunde jeder eine gewisse Beinlängendifferenz haben, so dass diese mehr beachtet werden sollte)

Die Gelenke des Knies und des Sprunggelenks können ebenfalls ins Ungleichgewicht geraten und zur Beinlängendiskrepanz beitragen.

Beim Sitzen und Übereinanderschlagen der Beine wird der Femurkopf (Oberschenkelknochen) aus seiner natürlichen Position in der Hüftpfanne (Acetabulum) herausgehebelt, weil in sitzender Position die Muskeln um das Hüftgelenk entspannt sind und das Gelenk nicht wie im Stehen stabilisieren.

Dasselbe kann passieren, wenn das Hüftgelenk (Beckenbereich) über die natürlichen Grenzen hinaus gedehnt wird, und weil dies meist nicht schmerzhaft ist, werden diese Dehnungen als sicher oder sogar vorteilhaft angesehen.

Auch langes Sitzen im Auto zeigt dieses Ergebnis, wahrscheinlich wegen der einseitigen Beanspruchung der Beine beim Fahren.

Dieser Mechanismus tritt bei jedem Menschen, egal welchen Alters, oft schon nach einer einzigen falschen Bewegung auf und kann mit dem einzigartigen DORN-Beinlängentest leicht dargestellt werden.

Wenn man diesen Zustand bei Kindern oder sogar Babys untersucht, findet man bei fast allen Babys/Kindern ein Ungleichgewicht. Einige DORN-Anwender halten es daher für möglich, dass dieser Zustand eine Folge unserer Geburt ist, und es wird vermutet dass diese bei, vor und / oder während der Geburt (was zweifellos eine stressige Situation darstellt) hervorgerufen wird und mangels entsprechender Erkenntnisse auch nicht korrigiert wird was zwangsweise zu potentiell negativen Anpassungsreaktionen führt, die zu all diesen strukturellen Ungleichgewichten führen!

Später im Leben verschlimmern wir dann den Zustand mit unseren "unnatürlichen" Bewegungen und unserem oft ungesunden Lebensstil.

Diese Form der manuellen Anwendung kann als sehr sicher angesehen werden, da die Handlungen (= Rebalanciervorgänge) nur in Zusammenarbeit mit dem Klienten/Patienten während der Bewegung (Dynamik) der zu rebalancierenden Gelenkstruktur erfolgen und die tatsächlich aufgebrachte Relativkraft weit unter, und nur ein Bruchteil, der natürlich auftretenden Kräfte bei Alltagsbewegungen ist.

Die DORN-Anwendung wird nie über die persönlichen Schmerzgrenzen des Klienten/Patienten hinaus durchgeführt, so dass Verletzungen grundsätzlich nicht möglich sind, da sich der Körper bei solchen Aktionen mit zunehmenden Muskelspannungen bei Erreichen der Grenzen selbst schützt. Der Klient kann außerdem bei Unwohlsein oder Schmerzen jederzeit dem Gegendruck ausweichen noch bevor überhaupt gefährliche Situationen erreicht werden.

Es gibt in der über 30-jährigen Geschichte der Dorn-Methode bei korrekter Anwendung keine Berichte über irgendwelche Probleme und es ist sehr unwahrscheinlich ist dass unangenehme Reaktionen nach einer praktischen Anwendung aufgrund überschrittener Limits auftreten sondern eher aufgrund natürlicher Anpassung an die meist verbesserte strukturelle Balance wahrgenommen werden (Heilkrise).

Das 'Tun' und 'Lassen' der Dornmethode:

Für Klienten: Immer zuerst den Arzt konsultieren bevor sie die DORN-Methode anwenden. Eigene Limts beachten! Die korrekte, vorsichtige jedoch langfristige Selbsthilfe / Eigentherapie zusammen mit dem Verzicht bzw. Anpassung von ungünstigen Verhaltensmustern bringt den entsprechenden Erfolg.

Für Anwender: Seien sie stets sehr vorsichtig und fragen sie nach dem Einverständnis des Patienten vor der Behandlung. Geben Sie dem Patienten erst genügend Informationen über die Therapie und erörtern Sie auch mögliche Körperreaktionen die nach der Behandlung auftreten könnten. Beachten Sie die höchstmöglichen Maßstäbe der Ethik, Moral und Sauberkeit!

Grenzen von DORN:

  • Individuelle Toleranzgrenzen von Anwendern und dem Klienten sollen nie überschritten werden.

  • Die Grenzen von DORN ergeben sich aus den jeweiligen, individuellen Gesetzlichen Bestimmungen und Richtlinien.

  • Grenzen von DORN ergeben sich aus allen gesundheitlichen Einschränkungen die der Abklärung durch den Arzt oder Heilpraktiker bedürfen.

Unbewegliche Patienten: Ein wichtiger Teil der DORN-Methode ist die Dynamik der sanften Bewegungen die während der Behandlung der Gelenke stattfindet, deshalb ist diese Anwendung nicht für Patienten die sich nicht mehr bewegen können noch alleine stehen und sitzen können.

» Bei Patienten jedoch die sich nicht oder kaum noch selbstständig bewegen können kann von erfahrenen und lizensierten Therapeuten (mit Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde!) mit Hilfe einer Dritten Person versucht werden notwendige Bewegungen (Patient ist passiv) aktiv bei vorsichtigem Druck zu machen. Therapeuten weltweit setzen mittlerweile die DORN Methode so in der Rehabilitationsmedizin erfolgreich ein.

Unfälle: Nach Unfällen oder Verletzungen darf nicht sofort behandelt werden, da weiterer Schaden zugefügt werden könnte, jedoch sechs bis acht Wochen später sollte die Behandlung, nach dem Heilen der Verletzung, möglich sein. 

Krebs: Patienten die an Krebs erkrankt sind können in bestimmten Fällen behandelt werden und fühlen sich in der Regel nach einer DORN Anwendung besser. Die Anwendung muss auf jeden Fall sehr sanft und vorsichtig durchgeführt werden und ein Haftungsausschluss von Seiten des Patienten ist anzuraten um eventuelle spätere Konflikte zu vermeiden. Krebs als solches kann mit DORN nicht geheilt werden doch manche Begleitsymptome und der Allgemeinzustand können sich verbessern.

Entzündungen: Patienten mit akuten Entzündungen oder Fieber sollten nur nach dem Abklingen der Symptome behandelt werden.

Lumbago (Ischias) und Verletzte Bandscheiben: Patienten die einen akuten Banscheibenvorfall aufweisen oder extrem starke Schmerzen mit einhergehender starker Beweglichkeitseinschränkung haben dürfen nicht Behandelt werden und müssen zuerst mit den entsprechenden Medizinischen Massnahmen versorgt werden die eventuell sogar eine Operation nötig machen.

Solange allerdings der Patient sich noch gut und selbstständig bewegen kann ist eine vorsichtige und sehr sanfte Anwendung in der Regel möglich. In manchen Fällen empfiehlt es sich zuerst eine Breuss-Massage (oder andere entspannende Techniken) anzuwenden um die Schmerzen und Verspannungen soweit zu reduzieren dass eine DORN Anwendung danach problemlos möglich sein sollte.

Akute Migräne: Patienten mit akuter Migräne sollten erst nach Abklingen der Symptome behandelt werden da eine Erstverschlimmerung, obwohl unwahrscheinlich, nicht ausgeschlossen werden kann.

Lähmungen und Taubheitsgefühle: Leichte Symptome können vorsichtig behandelt werden, ist jedoch der Zustand unklar oder er verschlimmert sich dann muss ein Arzt oder Neurologe konsultiert werden.

Medikmente: Patienten die regelmässig Medikamente nehmen sollten nur nach Absprache mit dem Arzt und von sehr erfahrenen Therapeuten, und nur sehr sanft und vorsichtig behandelt werden da bestimmte Medikamente z.B. Blutungen fördern können oder die Knochenstruktur schwächen, was zu Komplikationen führen könnte.    

Osteoporose: Patienten mit diagnostizierter Osteoporose dürfen nur nach Absprache mit dem Arzt und von sehr erfahrenen Therapeuten, immer extrem sanft und vorsichtig, behandelt werden. Die DORN Anwendung hat sich speziell bei diesen Patienten dann als sehr nützlich erwiesen.

Schwangerschaft: Schwangere Frauen können mit deren ausdrücklichen Erlaubnis behandelt werden und profitieren normalerweise sehr von DORN jedoch können Risiken bei allen Manuellen Anwendungen nicht ausgeschlossen werden.

Obwohl es keine Hinweise auf irgendwelche Komplikationen durch die Anwendung der DORN-Methode in irgend einem Stadium der Schwangerschaft gibt ist einer Behandlung des Lendenwirbelbereichs nach dem sechsten Monat mit Vorsicht zu begegnen um einer eventuellen Frühgeburt vorzubeugen.

Kinder und Kleinkinder: Diese können mit Erlaubnis der Eltern von erfahrenen Therapeuten behandelt werden und profitieren enorm von DORN.

» Es ist immer ratsam eine DORN-Anwendung sanft, konservativ und regelmässig durchzuführen als zu versuchen alles in nur einer Sitzung zu erreichen zu wollen.

Dieter Dorn, der Begründer dieser Methode, hat sie als echte Selbsthilfe-Methode entwickelt, die viel mehr ist als eine Art Therapieform.

Bei der Anwendung der DORN-Methode lernt der Klient/Patient die möglichen Ursachen von Problemen kennen, erhält eine sanfte, sichere und sehr effektive manuelle Anwendung, die vor allem der Demonstration dienen soll, und lernt dann, wie er mit einfachen Selbsthilfeübungen, die wenig Zeit, aber eine gewisse Eigenverantwortung erfordern, die Maßnahmen für dauerhafte Ergebnisse selbst weiterführen kann.

Im Prinzip lehrt ein DORN Anwender also, wie die DORN-Methode an sich selbst anwendet kann und sollte daher eher als Gesundheits-Coach denn als Therapeut angesehen werden.

Eine Methode (altgriechisch μέθοδος ‚Nachgehen‘, ‚Verfolgen‘) ist ein mehr oder weniger planmäßiges Verfahren zur Erreichung eines Zieles. Methoden finden sich in der Alltagspraxis genauso wie in Wissenschaft, Philosophie und Kunst. Im engeren Sinne wird unter einer Methode ein Erkenntnisweg verstanden.

Beschreibung von Franz Josef Neffe: "Met-hode - von griech hodos + meta = der Weg (zu etwas) hin. Nicht die Abwicklung einer Schablone."

Nein, absolut nicht! Innerhalb weniger Tage kann fast jeder lernen, wie man diese Methode anwendet.
Alles, was Sie brauchen, ist der Wille zu lernen und zwei sensible Hände. Und mit etwas Talent braucht es nur eine längere Übungszeit, bis ein Schüler zum Meister wird, der von einem qualifizierten DORN Ausbilder angeleitet werden sollte!

Jeder, der einen medizinischen oder manualtherapeutischen Hintergrund hat, wird sehr schnell die einfachen Abläufe und Fertigkeiten erlernen und von diesem neuen Wissen sehr profitieren.

Das Basistraining, das in der Regel in zwei Tagen absolviert wird, mag jedoch nur für einige erfahrene Anwender ausreichend sein, erfordert aber eine sofortige Umsetzung der neu erlernten Fähigkeiten, um die notwendige Erfahrung zu sammeln.

Ein erweitertes Training (mind. 4 Tage) oder ein Auffrisch-Training (Fortgeschrittenen-Training) wird dringend empfohlen.

Ein solches Training ist auch Voraussetzung dafür, dass Anwender in das Internationale Verzeichnis der DORN-Methode aufgenommen werden.

"Weitere Informationen zum Erlernen der DORN-Methode

» Weitere Informationen über die DORN Ausbildung

Jeder kann und darf die DORN Methode lernen und als Nicht-Professionelle Selbst-Hilfe Methode anwenden.

Die Professionelle Anwendung der Dorn 'Therapie' Methode ist jedoch normalerweise gesetzlich geregelt entsprechend den jeweiligen Gesetzen des Landes.

Wird die DORN Methode als Therapie für spezielle Gesundheits-Probleme angewendet (z.B. Rücken-Schmerzen), dann muss der Anwender entsprechende Erfahrung und eine Lizenz zum Ausüben von Heil-Tätigkeit bzw. Manueller Therapie besitzen. (z.B. Arzt, Heilpraktiker oder Physiotherapeut, Masseur nach entsprechender ärztlicher Überweisung etc.)

Meisst ist auch eine Berufshaftpflichtversicherung erforderlich.

Die DORN Methode kann jedoch von nicht medizinisch ausgebildeten Laien oder Wellness Therapeuten und anderen Alternativ bzw. Komplementär Medizinischen Therapeuten, mit dem Ziel dem Klienten die DORN Methode Prinzipien und Selbst-Hilfe (Eigen-Therapie) Übungen zu lehren, angewendet werden.

Dies zählt als Lehrtätigkeit oder auch als Beratung und Coaching und nicht als Heiltätigkeit.

Der Klient muss auf jeden Fall entsprechend informiert werden.

Jede Manuelle Arbeit am Körper (eines anderen) muss diesbezüglich unbedingt als, nicht-therapeutische, vom Klienten kontrollierte Aktion zum Zwecke der Demonstration, zur korrekten Ausführung der Eigen-Therapie Übungen, angewendet werden.

Auf diese Art kann die DORN Methode auch als Wellness Therapie mit Kundenberatung und Anleitung zur Vorsorge und Prävention von Rückenproblemen angewendet werden (z.B. in SPAs, Wellness Centers etc.)

Es gibt keine festgelegte Anzahl von Anwendungen und häufig kommt es nach nur einer zu entscheidenden Verbesserungen.
In einigen Fällen braucht es mehrere (oft nur drei bis vier) Anwendungen und bei lange bestehenden chronischen Beschwerden ist eine langwierigere Anwendung möglich weshalb es am Besten ist die DORN-Methode zu erlernen und im Bereich der Familie und an sich selbst anzuwenden.

Der Erfolg ist auch entscheidend abhängig von der Selbsthilfe Disziplin des Anwenders. Die ersten 6 bis 8 Wochen sollte eine verbesserte Ausrichtung der Gelenkstrukturen durch Eigentherapie (Selbsthilfe) stabilisiert und weiter gefördert werden.

Eine Verbesserung oder Abwesenheit von Schmerzen bedeutet nicht dass nötige Anpassungreaktionen schon erreicht wurden!

Je nach dem Ausmass der Skoliose ja! Die DORN-Methode ist eine Anwendung die oft, selbst schwerwiegende, Fälle von Skoliose verbessern oder in bestimmten Fällen gar heilen hilft. (Diese Aussage basiert auf zahlreichen Erfahrungen von DORN Anwendern weltweit und nicht auf Wissenschaftlichen Studien)

Normalerweise erfordert dies die enge Zusammen– und Mitarbeit des Patienten und etwas Geduld, da je nach Grad der Skoliose eine langwierige Behandlung nötig ist, was jedoch zum grössten Teil vom Patienten selbst oder von Angehörigen gemacht werden kann und muss.

Die positiven Resultate nach einer DORN Anwendung halten oft sehr lange an, jedoch variiert dies von Mensch zu Mensch.

Ohne eine Mitarbeit des Klienten jedoch bleibt ein langfristiger oder dauerhafter Erfolg manchmal aus und Selbsthilfe-Übungen und nötige Veränderungen am Lebensstil sind immer Teil des ganzheitlichen Heilprozesses!

Es ist empfohlen mindestens 3 praktische Anwendungs-Sitzungen mit einem qualifizierten DORN Anwender innerhalb von 3 Monaten zu machen um den Anpassungs- (Heilungs-) Prozess zu begleiten unabhängig vom möglichen positiven Resultat nach einer Erst-Sitzung.

Selbstverständlich NICHT! Es ist am Besten die DORN-Methode mit anderen guten und sicheren Anwendungen und Behandlungsmethoden zu kombinieren und eine Anpassung des Lebensstils in Kooperation mit akzeptablen schulmedizinischen Anwendungen zu verwirklichen.

» Jedoch bin ich der Meinung dass eine echte Heilung bei bestehenden Störungen im Bewegungsapparat durch Fehlstellungen im Wirbel- und Gelenkbereich sehr unwahrscheinlich ist und die DORN-Methode (zumindest aber ihre prinzipiellen Inhalte) Teil aller angestrebten Therapieformen sein sollte!

Es wird empfohlen nach der DORN Anwendung bestimmte Massagen (wie z.B. eine tiefe Neuro-Muskuläre Massage) zu machen damit die verspannte Muskulatur keine weiteren Fehlstellungen mehr fördert oder gar verursacht. Häufig wird auch die entspannednde Breuss Massage angewendet.

Eine Kombination verschiedener Ansätze in einem integrativen medizinischem Zusammenspiel (= Schulmedizin, Komplementäre Medizin, Traditionelle Medizin usw.) ist wahrscheinlicher die bestmöglichen Resultate zu erzielen als nur eine spezielle Technik oder Therapie.

Da diese "Vision" sehr selten zu finden ist im echten (obgleich modernen) Leben liegt es jedem einzelnen dies von seinem/ihrem Arzt oder Therapeuten zu verlangen um eine zukünftige positive Veränderung anzustossen.

Nein, die DORN-Methode verschreibt oder empfiehlt nicht die Verwendung von Medikamenten oder den Einsatz von Operationen dies ist nicht Teil der DORN-Methode.

Bei einer praktischen manuellen Anwendung werden nur sanfte Impulse gegeben um die Gelenkstrukturen in eine bessere Balance zu führen und immer in Kombination mit einfachen, natürlichen Bewegungen des Klienten und eine Nicht-manipulative Selbst-Regulation darstellt!

Die DORN-Methode kann andere Therapieformen nicht ersetzen und kann aber auch nicht durch andere ersetzt werden!

Im Falle von gesundheitlichen Beschwerden sind folgende Prioritäten und Möglichkeiten empfohlen: (Stets abhängig vom aktuellen Einzelfall!)

  1. Entsprechende Notfallbehandlungen falls nötig!

  2. Schulmedizinische Anwendungen am besten in Zusammenarbeit mit ergänzenden Alternativ-Medizinischen Anwendungen.

  3. Selbsthilfe inklusive Übungen, und Wissens-Bildung mit intensiver Recherche vor dem Gebrauch von Medikamenten (z.B. durch das Internet), gesunde Ernährung und reichhaltig gesundes und reines Wasser.

Empfohlen sind ergänzende alternative Anwendungen in folgender Reihenfolge:

  1. Die DORN (Therapie) Methode

  2. Ganzheitliche Therapien für die Muskulatur und Nerven (Manuelle Therapien wie Massage, CST, Akupressur, Rolfing u.s.w.)

  3. Ganzheitliche Therapien und Anwendungen die den Stoffwechsel verbessern (Entgiftung, Pflanzliche Medikamente, Gute Nahrungsergänzungsmittel, Biologisch-Natürliche Ernährung, Richtige und gesunde Bewegungsübungen etc.)

  4. Ganzheitliche Therapien die das Physische und Psychische Gleichgewicht anstreben (TCM– Anwendungen wie Akupunktur, Wassertherapien, Reiki und andere Energetische Heilmethoden, Hypnose, EFT (Klopfakupuntur), Meditation und Entspannungsübungen, Yoga, Nicht-Fanatische Religionsausübung (Gebete), evtl. Elektro-Magnetische Anwendungen.

  5. Letztlich jedoch am Wichtigsten: Selbsthilfe (Im eigenen Inneren nach der Lösung suchen und nicht nur im äusseren Bereich) durch Anpassungen oder Änderungen im Lebensstil, ungesunden Verhaltensmustern und Gewohnheiten.
    Suche nach dem Sinn im Leben ohne dabei anderen oder der Umwelt zu schaden!

Nein, die DORN-Methode ist in den meisten Aspekten sehr unterschiedlich! Obwohl das erstrebte Ziel oft dasselbe ist, nämlich die Korrektur von Fehlstellungen im Gelenkbereich, ist die Art und Weise wie dieses bewerkstelligt wird doch sehr verschieden, trotzdem würde ich die DORN-Methode als sanfte Verwandte der Chiropraktik und Osteopathie bezeichnen. Chiropraktik kann eine sehr effektive und sichere Therapie sein und es hat sich gezeigt dass sie bei richtiger Ausführung sehr risikoarm ist, doch ist sie nicht komplett frei von gewissen Risiken!

Da die DORN-Methode noch nicht so populär und verbreitet ist wie sie sein sollte, würde ein guter Chiropraktiker oder Osteopath immer meine bevorzugte persönliche Wahl sein im Falle von Rückenproblemen. Unglücklicherweise gibt es einige Chiropraktiker und andere Professionelle Mediziner die offensichtlich mehr hinter den finanziellen Aspekten ihrer Arbeit her sind als dem grösstmöglichen Vorteil des Patienten, was sogar manchmal etwas verständlich erscheint nach dem langen Studium und den enormen Kosten die unsere moderne (fortschrittliche?) Medizin so mit sich bringt.

Die effektive Zeit die mit dem Patienten persönlich verbracht wird erreicht oft nicht einmal 15 Minuten und viele Patienten erscheinen oft eher als Nummern und nicht als Mensch der bei einer Folgekonsultation sogar manchmal nicht wiedererkannt wird!

Ich hoffe dass eines Tages in der nahen Zukunft viele Chiropraktiker, Osteopathen und andere Ärzte ebenfalls die DORN-Methode lernen werden um ihre Therapie mit der DORN-Methode zu verbinden und die Art und Weise wie Rückenbeschwerden behandelt werden dadurch regelrecht revolutionieren werden.

Eine Sitzung bei einem DORN Anwender dauert oft über eine Stunde mit intensiver Handarbeit, Erklärungen und Belehrungen, das ist eine Zeitspanne die viele Mediziner einfach nicht mehr aufwenden können, obwohl die meisten es womöglich wollten!

Vergleich Chiro and DORN: (Ch=Chiro / D=DORN)

Ch: Abrupte, schnelle Korrektur / D: Sanfte, einfühlsame Korrektur
Ch: Arbeitet mit Zug (stretching) / D: Benützt nur sanften Druck (kein Zug!)
Ch: Statische Korrektur / D: Korrektur in der Dynamik (Bewegung)
Ch: Überrascht Muskulatur / D: Lenkt Muskulatur ab
Ch: Wenige Wiederholungen möglich / D: Mehrere Wiederholungen möglich
Ch: Patient bleibt passiv / D: Klient/Patient arbeitet aktiv mit
Ch: Mehrere Kontra-Indikationen / D: Wenige Kontra-Indikationen
Ch: Einige Risiken (bei Misachtungen!) / D: Kaum Risiken (bei korrekter Anwendung)
Ch: Langwierige Ausbildung nötig / D: Kurze Ausbildung (wenige Tage)
Ch: Vorkenntnisse nötig / D: Keine Vorkenntnisse nötig
Ch: Kaum Erklärungen an Patienten / D: Detailierte Erklärungen an Patienten
Ch: Keine Selbsthilfe-Übungen / D: Zahlreiche Selbsthilfe-Übungen

Die DORN-Methode kann mit der klassischen Chiropraktik verbunden werden und es ist empfehlenswert die DORN Anwendung nach der Chiropraktik anzuwenden!

  • Ein guter DORN-Anwender sollte einen Ausbildungsnachweis über die Teilnahme an einem DORN-Kurs geleitet von einem erfahrenen und möglichst geprüften DORN Ausbilder nachweisen können.

  • Die Anwendung muss Erklärungen, Beinlängenüberprüfung und Korrektur, sanfte Kontrolle der gesamten Wirbelsäule und der Gelenke beinhalten!

  • Die Bereitstellung von Merkblättern, Broschüren o.ä. Schriftlichen Anleitungen für den Klienten.

  • Die Kosten können variieren sollten jedoch im akzeptablen Bereich liegen.

  • Der DORN-Anwender sollte für Nachfragen und weiterer Betreuung zur Verfügung stehen.

  • Der DORN-Anwender muss die grösstmöglichen Maßstäbe bezüglich Ethik, Moral und Sauberkeit erfüllen.

  • Der DORN-Anwender sollte nicht unter Druck sein und entsprechend genügend Zeit für den Klienten mitbringen.

  • Der DORN-Anwender darf nicht gegen die Anweisungen des Arztes agieren und den Klienten glauben machen dass seine Anwendung eine medizinische Therapie darstellt oder die einzige Antwort auf die bestehenden Probleme gibt.

  • Der ehrliche Wunsch zu Helfen sollte Priorität haben, vor allen materiellen Beweggründen.

  • Der DORN-Anwender sollte genügend Erfahrung haben.

» Ein guter DORN-Anwender sollte sich mit dem DORN Kodex identifizieren können!

Obwohl bei einer DORN-Anwendung keine manipulativen therapeutischen Aktionen gemacht werden, können eventuelle selbstregulierende Veränderungen zeitversetzte Reaktionen haben:

  • Gewöhnlich fühlt sich der Klient direkt nach der Anwendung besser als zuvor was auch ein Hinweis darauf ist dass die Anwendung keinen Schaden verursacht hat.

  • Durch die selbstregulierenden Veränderungen speziell an der Wirbelsäule kann die Muskulatur manchmal mit Verspannungen und leichten Muskelkater ähnlichen Empfindungen reagieren was oft für mehrere Tage auftritt.

  • Durch die selbstregulierenden Veränderungen kann vereinzelt der verbesserte Nervenfluss zu Entgiftungserscheinungen des Körpers führen die von der positiven Veränderung im Stoffwechsel ausgehen. Es sind Hautreaktionen, Veränderungen im Stuhlgang und im Urin möglich.

  • Manchmal erwachen sogar verborgene und ungelöste Innere Probleme und können dadurch endgültig verarbeitet werden.

  • Dies alles wird häufig auch als Selbst-Heilungs-Krise bezeichnet und sollte positiv bewertet werden.

Der Klient ist angehalten viel Wasser zu trinken und unmittelbar bis einige Tage nach der Therapie von anstrengenden Körperlichen Übungen abzusehen.

Ebenso müssen falsche Bewegungsmuster unterlassen werden.

Denke daran dass der Körper Zeit zur Heilung braucht!

Alle relevanten DORN Selbsthilfe-Übungen sollen basierend auf der praktischen Anwendungsdemonstration mit entsprechender Beschreibung in Wort und Bild erklärt werden. Dabei sollen persönliche Grenzen erkannt und beachtet werden.

Wichtig: Regelmäßige und langfristige Anwendung der Selbsthilfe-Übungen

Ein DORN Anwender sollte nach Möglichkeit schriftliche (bebilderte) Beschreibungen der Selbsthilfe-Übungen mitgeben.

» DORN Selbsthilfe Übungen » externer Link zur Informationsplattform von Thomas Zudrell (Links sind nur zur Information. Wir sind nicht für die Inhalte verlinkter Websites verantwortlich).

Eigenverantwortung ist ein wichtiger Aspekt auf dem Weg zu einem gesunden Leben deshalb sollte ein DORN Anwender seinen Klienten entsprechende Anregungen dazu mitgeben:

  • Problem-Ursachen vermeiden z.B. einseitige Bewegungsmuster.

  • Stress erkennen und beachten

  • Lebensstil Verbesserungen in Erwägung ziehen z.B. Trinkverhalten, Ernährung, Bewegung, Ruhephasen etc.

  • Motivation zur Selbstdisziplin bei der DORN-Selbsthilfe

Dies geschieht durch:

  • Durch Feedback des Klienten bei der Berührung (z.B. sensible Stellen) wird der Klient sich dieser besser bewusst

  • Die Beschaffenheit der Gewebestrukturen entlang der Wirbelsäule (z.B. weich oder verspannt) werden durch Berührung und auf Sicht erkennbar

  • Ertastbare Unterschiede an den Dornfortsätzen der Wirbelsäule (z.B. unterschiedlicher Widerstand bei der Berührung) werden erkennbar

  • Mögliche Verkrümmungen der Wirbelsäule werden durch Berührung und auf Sicht erkennbar und der Klient sich dieser evtl. besser bewusst

  • Befunde dienen nur zur Bewusstmachung beim Klienten und werden nicht medizinisch bewertet


Empfohlene Produkte:

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Neu: DORN Selbsthilfe Übungen webapp:

dorn selbsthilfe webapp

www.dornselbsthilfe.de


Beachte: Versuchen Sie niemals die DORN an anderen anzuwenden ohne dass zuvor eine intensive Einweisung bzw. ein Praxis-Seminar durch einen anerkannten und erfahrenen DORN Methode Ausbilder gemacht wurde. Obgleich die DORN Methode und die Selbsthilfe / Eigentherapie Übungen bei korrekter Anwendung sehr sicher sind, kann keine Verantwortung oder Haftung für mögliche Konsequenzen dieser Anwendung übernommen werden. Es ist in jedem Falle angeraten zuerst einen Arzt oder Heilpraktiker seines Vertrauens zu konsultieren denn Rückenschmerzen und andere Gesundheitsprobleme können andere Ursachen als Wirbel- und Gelenk-Fehlstellungen haben und sollten zuerst abgeklärt werden. Die DORN Methode hat bestimmte Limits die vor jeder Behandlung beachtet werden müssen!
Denken Sie daran
: Die DORN Methode ist KEIN Ersatz für irgendeine andere Therapie oder medizinische Behandlung aber Sie ist eine empfohlene und sehr effektive Ergänzung!

©copyright: AHHAI - Thomas Zudrell

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